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Gemeindeteil Uerschhausen




Uerschhausen liegt auf der Nordseite des Iselisbergs und ist nach wie vor ein praktisch unverfälschtes Bauerndorf. Knapp 100 Einwohner wohnen auf den 254 Hektaren Land südlich des Nussbaumersees. Die Dorfbewohner betreiben fast ausschliesslich Land- und Milchwirtschaft, teilweise auch Tabakanbau. Da in diesem Gemeindeteil weder Gewerbebetriebe noch Einkaufsmöglichkeiten bestehen, ist die Ausrichtung zum benachbarten Stammheim im Kanton Zürich nach wie vor aktuell. Besonders stolz sind die Uerschhauser auf ihren Badeplatz am Nussbaumersee. Bekannt geworden ist dieser Gemeindeteil aber auch durch die archäologischen Ausgrabungen an den Gestaden des Sees. Die Überreste der ehemaligen Burg Helfenberg liegen auf einer kleinen Anhöhe zwischen Hüttwiler- und Hasensee. Vermutet wird, dass Helfenberg einst eine Wasserburg war, aufgrund des im Mittelalter noch höher gelegenen Seespiegels. Bei archäologischen Sondierungen wurden bei der Ruine Helfenberg Keramikscheiben aus der Zeit um 1200 gefunden. Dokumente zeigen, dass Helfenberg ein Lehen der Abtei St.Gallen war. 1622 kam die Ruine nach zahlreichen Besitzwechseln an die Gemeinde Uerschhausen. Im 19. Jahrhundert gelangte sie wieder in Privatbesitz. 1978 übernahm der Kanton Thurgau die Ruine.
In der heutigen Zeit locken jeweils im Sommer die Ruinen-Open-Airs Hunderte von Menschen.

Eine turbulente Schulgeschichte haben die Uerschhauser hinter sich. Nach einem hin und her zwischen Wilen und Nussbaumen gehen die Kinder von Uerschhausen seit 1862 in die Schule nach Wilen und seit dem Zusammenschluss mit Neunforn 1975 in den Kindergarten und in die Primarschule nach Oberneunforn. Anschliessend besuchen die Uerschhauser die Sekundarschule in Stammheim im Kanton Zürich.
 
 


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